Tweet me!| Freitag, den 17. Februar 2012 um 00:29 Uhr |
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Sobiech und Schlaudraff treffen 96 erzielt Heimsieg über Brügge Binnen acht Minuten haben Joker Artur Sobiech und Schlitzohr Jan Schlaudraff für Hannover 96 die Chance auf das Erreichen des Europa-League-Achtelfinals gewahrt. Per Abstauber (73.) und per Foulelfmeter (80.) kamen die Niedersachsen im Zwischenrunden-Hinspiel gegen den FC Brügge mit Trainer Christoph Daum noch zu einem verdienten 2:1-Sieg. Vor allem Schlaudraff bewies bei seinem frech gelupften Elfmeter zum Endstand Nerven wie Drahtseile. Den Führungstreffer für die Gäste hatte vor 42.000 Zuschauern in der AWD-Arena in der 51. Minute Maxime Lastienne per Kopfball nach Flanke von Fredrik Stenman erzielt. 96-Torwart Ron-Robert Zieler kam nur noch mit den Fingerspitzen an den Ball. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und hätten bereits in der neunten Minute in Führung gehen können. Mame Diouf kam aus zehn Metern Entfernung zum Schuss, wurde jedoch in letzter Sekunde von Figueras abgeblockt. 120 Sekunden später glänzte der Senegalese als Vorbereiter, doch der aufgerückte Mittelfeldspieler Sergio Pinto schoss aus 22 Metern knapp am linken Torpfosten vorbei. Auch in der Folgezeit hatte der Bundesliga-Siebte mehr vom Spiel, doch die Belgier standen in der Defensive geordneter. In der Vorwärtsbewegung hingegen war der zweimalige Europapokalfinalist sehr leicht auszurechnen, Torchancen blieben zunächst aus. Erst in der 27. Minute drohte den Norddeutschen erstmals Gefahr, doch Zieler wehrte einen Schrägschuss von Lior Refaelov zur Ecke ab. Dies war die Initialzündung für ein mutigeres Spiel des 13-maligen belgischen Meisters, der sich nun häufiger nach vorne traute. Da die "Roten" dagegenhielten, wurde die Partie nun abwechslungsreicher und sehenswerter. Noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schlenzte Konstantin Rausch den Ball knapp über das Brügge-Tor. Der Mittelfeldspieler ersetzte ab der 38. Minute den angeschlagenen 96-Torjäger Moa Abdellaoue. Nach dem Seitenwechsel leitete Manuel Schmiedebach mit einem Gewaltschuss, den Vladan Kujovic bravourös hielt, in der 48. Minute die zweite Halbzeit ein, doch nur 180 Sekunden später nutzten die Belgier einen ihrer wenigen Entlastungsangriffe zum überraschenden Torerfolg. Danach suchten die Platzherren erneut die Offensive, fanden aber lange nicht die entscheidende Lücke. In der 71. Minute jubelte das Publikum zu früh über den vermeintlichen Ausgleich, Schiedsrichter Manuel de Sousa aus Portugal hatte zuvor fälschlicherweise ein Foulspiel von Lars Stindl erkannt. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Februar 2012 um 00:36 Uhr |

