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Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 23:40 Uhr

Arsenal ohne Mertesacker nach Mailand

Messi und Co. landen Auswärtssieg in Leverkusen

Ein ungefährdeter 3:1-Sieg beim deutschen Vize-Meister Bayer Leverkusen bringt den Titelverteidiger FC Barcelona in eine komfortable Situation für das Rückspiel. In der zweiten Begegnung setzte sich das favorisierte Team von Olympique Lyon gegen APOEL Nikosia mit 1:0 durch. Am Mittwoch gewann Zenit St. Petersburg gegen Benfica Lissabon sein Heimspiel mit 3:2, am Abend endete das Top-Spiel zwischen dem AC Milan und dem FC Arsenal im Desaster für die Gunners.

Bayer ohne Chance gegen Barςa

Bayer Leverkusen hat im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nach einer vor allem in der ersten Halbzeit mutlosen Vorstellung gegen den überlegenen Titelverteidiger FC Barcelona unterlag die "Werkself" verdient mit 1:3 (0:1) den Kürzeren gezogen. Alexis Sánchez hatte Barcelona nach einem Traumpass von Weltfußballer Lionel Messi kurz vor der Pause in Führung gebracht (41.), Leverkusen glich mit der ersten Chance überhaupt durch einen Kopfballtreffer von Linksverteidiger Michal Kadlec aus (52.). Doch erneut Sánchez (55.) und Messi (88.) schossen Barςa zum Sieg. Vor allem im ersten Durchgang hatte Barcelona das Spiel im Griff und dominierte das Geschehen bei weit über 70 Prozent Ballbesitz nach Belieben. Bayer agierte äußerst defensiv, fast ängstlich und brachte es in der einseitigen ersten Hälfte zunächst zu keinem Torschuss. Barcelona kam in der 12. Minute zu einer ersten Chance, als Dani Alves einen Freistoß aus gut 30 Metern über das Tor drosch, eine Minute später klärte Daniel Schwaab in letzter Sekunde nach flacher Hereingabe von Alves vor dem einschussbereiten Messi am Elfmeterpunkt. Vier Minuten vor der Pause dann die verdiente Führung für Barca. Lars Bender säbelte im Mittelfeld über den Ball, Messi schaltete blitzschnell und schickte Alexis Sánchez auf die Reise. Der Chilene lief alleine auf Bayer-Keeper Bernd Leno zu und schoss diesem den Ball durch die Beine.

Nach der Pause traute sich Leverkusen mehr zu und glich prompt aus. Nach Flanke von Neuzugang Vedran Corluka gewann Kadlec das Kopfballduell gegen Sanchez am langen Pfosten und traf zum 1:1. Doch Barcelona schlug umgehend zurück. Nach Traumpass von Fabregas ummkurvte Sánchez Leno und schob den Ball ins leere Tor. Auch nach dem erneuten Rückstand gestaltete Leverkusen das Spiel offener. Pech hatte die "Werkself" bei einem Pfostentreffer von Gonzalo Castro (64.), zuvor war Renato Augusto aus zwölf Metern an Barcelonas Schlussmann Victor Valdes gescheitert (57.). Allerdings traf auch Messi in der 72. Minute den Pfosten, nachdem der Argentinier im Strafraum gleich drei Leverkusener ausgespielt hatte. Die Statistiken zum Spiel

Lyon siegt durch Lacazette

In der zweiten Partie des Dienstags feierte Frankreichs Spitzenclub Olympique Lyon einen knappen 1:0-Sieg über den zyprischen Überraschungsachtelfinalisten APOEL Nikosia. Eigengewächs Alexandre Lacazette sicherte durch seinen Treffer in der 58. Minute nach Cris-Zuspiel den dünnen Heimerfolg. Lyon verpasste bei guten Gelegenheiten durch Bastos oder Gourcuff, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Kurz vor Spielende musste Nationalkeeper Hugo Lloris sein Können zeigen und einen wuchtigen Linksschuss von Manduca über die Querlatte lenken (89.). Danach aber war das Spiel bald vorbei. So muss Nikosia im Rückspiel mindestens einen Treffer erzielen, um zumindest die Verlängerung zu erzwingen. Die Statistiken zum Spiel


Mittwoch: Benfica unterliegt im kalten Russland

Zenit St. Petersburg hat ein unterhaltsames Achtelfinal-Hinspiel gegen Benfica Lissabon mit 3:2 für sich entschieden. Das Spiel begann schleppend, um in der 20. Minute sofort mit einem Tor einen Höhepunkt zu erfahren. Cardozos Freistoß konnte Zenit-Keeper Zhevnov nicht festhalten, den Abpraller netzte Maxi Pereira ohne Mühe ein. Danach kamen die Hausherren auf. Lissabons Schlussmann Artur Moraes war bei Kerzhakovs Schuss aus Nahdistanz per Fußabwehr zur Stelle. Wenig später jagte Shirokov die Kugel am rechten Kreuzeck vorbei (22./26.). Die Russen hielten den Druck hoch und wurden dafür belohnt: Shirokov war es, der diesmal genauer zielte und die Kugel nach Hubocans Hereingabe per Direktabnahme entschlossen ins rechte Eck beförderte (27.). Im ersten Durchgang passierte nichts mehr. Auch der zweite Abschnitt begann schleppend. Erst in der 69. Minute prüfte Cardozo Zhevnov ein weiteres Mal. Doch danach brannten beide Teams ein wahres Feuerwerk ab. Kerzhakov brachte die Kugel nahe der Torauslinie mit der Hacke zu Bystrov, der sie direkt mit der Spitze ins Zentrum zu Semak weiterleitete. Dieser machte es ebenso schön und markierte artistisch per Hacke das 2:1 (70.). Kerzhakov hämmerte den Ball zen Minuten später ans Außennetz (79.). In der 87. Minute zog Gaitan unbedrängt ab, Zhevnov parierte, aber nur vor die Füße von Cardozo, der zum Ausgleich vollstreckte. Doch Zenit hatte eine Antwort und Shirokov. Nach kapitalem Fehler von Maxi Pereira legte dieser das Leder an Artur Moraes vorbei und traf mit rechts zum viel umjubelten 3:2-Endstand. Die Statistiken zum Spiel

Milan nimmt Arsenal auseinander

Der AC Milan und der FC Arsenal können die zweiten 90 Minuten, in drei Wochen im Emirates, vermutlich in freundschaftlicher Absicht angehen. Zu deutlich war der Formunterschied beider Mannschaften im Giuseppe Meazza. MIlan nahm die "Gunners" phasenweise auseinander. Die Gäste präsentierten sich mutlos und ohne Rezept gegen routinierte Lombarden, die am Ende einen deutlichen 4:0-Sieg landeten und dem Viertelfinale bereits jetzt sehr nahe sind. Den Unterschied machte besonders die Offensivabteilung der Italiener. Spielgestalter Kevin-Prince Boateng besorgte mit einem klasse Volley aus der Drehung die Führung nach einer Viertelstunde (15.). Der starke Ibrahimovic legte seinem Sturmpartner Robinho in der 38. und 49. Minute zwei Mal auf, ehe der Schwede nach einem Foul des eingewechselten Djourou an sich selbst zum Elfmeterpunkt schritt und den Strafstoß glücklich über die Linie setzte (79.). Arsenal kam im zweiten Durchgang zu zwei Chancen des ansonsten unauffälligen van Persie, doch Abbiati war beide Male zur Stelle und wahrte die Null. Das Abschiedsspiel für Thierry Henry, dessen Leihe von New York Red Bulls mit diesem Spiel beendet wurde, hätten sich die Fußballromantiker wahrscheinlich anders vorgestellt. So bleibt den Gunners die Möglichkeit, sich als derzeitiger Tabellenvierter in der Premier League erneut für die Königsklasse zu qualifizieren, um im nächsten Spieljahr einen neuen Anlauf in der Champions League zu nehmen. Die Statistiken zum Spiel

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 23:50 Uhr
 

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