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Flügellahmer Bundesliga-Dino braucht Verstärkung

Fink muss weiter improvisieren

Der Rückrundenstart hätte für den Hamburger SV nicht schlimmer verlaufen können. Die satte 1:5-Klatsche gegen Borussia Dortmund steckt den Spielern und Verantwortlichen wohl noch länger in den Kleidern. Nichtsdestotrotz gilt es für Trainer Thorsten Fink, eine Elf für die Partie am Wochenende in Berlin auf die Beine zu stellen, die konkurrenzfähig ist. Allerdings muss Fink weiter ohne Ivo Ilicevic planen.

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Kacars Rückkehr nach Berlin

Für den zentralen Mittelfeldspieler Gojko Kacar soll die Begegnung mit seinem alten Club Hertha BSC (Januar 2008 bis 2010) am Samstag besonders werden. Doch nach einer erbärmlichen Vorstellung, wohlgemerkt der gesamten Mannschaft, im Spiel gegen den BVB könnte Trainer Thorsten Fink seine Taktik im Olympiastadion umstellen und Mladen Petric in die Startelf beordern. Nachdem Kacar in der Vorbereitung angeschlagen war und einiges Training verpasste, könnte sich der Serbe zunächst auf der Ersatzbank wiederfinden. Die Mängel im Umschaltverhalten in der Zentrale wurden einmal mehr deutlich. Auch die Nebenleute Tomas Rincon und Robert Tesche hatten der Übermacht des BVB nichts entgegenzusetzen. Die Verantwortlichen haben die spielerischen Defizite in ihrem Kader längst ausgemacht und sich mit den bereits öffentlich gewordenen Bemühungen um den Schweizer Nationalspieler Granit Xhaka vom FC Basel klar positioniert.

Ilicevic fehlt weiter

Ein zweites Problem sollte in Berlin aufgehoben sein: die flügellahmen Hamburger hofften auf die Rückkehr von Ivo Ilicevic. Doch daraus wird aller Voraussicht nach nichts. Der Kroate kann nach einer Meldung der "Hamburger Morgenpost" frühestens Ende der Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren. Eine Wadenverhärtung verhindert die Eingliederung des im August vom 1. FC Kaiserslautern verpflichteten Offensivmann in die Startelf.

Töre geht es gut

Gute Meldungen gibt es immerhin vom Rekonvaleszenten Gökhan Töre: der dribbelstarke Flügelmann wird nach seiner Knie-OP heute ins Reha-Training in der Hansestadt einsteigen. Die Heilung nach zehn Tagen Reha in Köln verläuft plangemäß, wie Sportchef Frank Arnesen verrät: "Es geht ihm sehr gut, sein Knie zeigt keine negativen Reaktionen.“ In fünf bis sechs Wochen sollen erste Gedanken ans Comeback realistisch werden. 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Januar 2012 um 10:05 Uhr  
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