Innenverteidiger hat Offerte aus Porto Alegre
Naldo will Werder im Januar verlassen
Innenverteidiger Naldo sorgt für Gesprächsstoff bei Werder Bremen. Der Brasilianer bestätigte der "Syker Kreiszeitung", dass er sich während seines Winterurlaubs in der Heimat mit Fernandao, dem Sportdirektor des brasilianischen Top-Clubs Internacional Porto Alegre, schon auf einen Wechsel verständigt hat. Jetzt müssten sich nur noch die Vereine auf eine Ablösesumme einigen, Naldos Vertrag bei Werder gilt bis Ende Juni 2013.
Ein erstes Gespräch zwischen Fernandao und Werder-Boss Klaus Allofs soll bereits stattgefunden haben. "Ich weiß aber nicht, was dabei herausgekommen ist“, sagte Naldo. Er selbst wolle im Trainingslager in Belek das Gespräch mit Allofs suchen und um seine Freigabe bitten. "Natürlich wäre es schwer zu gehen, aber ich würde gerne nach Brasilien wechseln“, meinte der 29-Jährige, der sechseinhalb Jahre im Kader von Werder steht: "Brasilien ist mein Land, ich wäre ganz nah an meiner Stadt. Außerdem würden meine Chancen in der Nationalmannschaft steigen.“
Internacional Porto Alegre sieht Naldo als perfekte Plattform an, sich in den Kader der Selecao zurückzuspielen und für die Heim-WM 2014 interessant zu machen. "Das ist ein Spitzenclub, der auch in der Copa Libertadores spielt, und nicht wie Werder nur in der Bundesliga.“ Auch finanziell sei die brasilianische Liga für Profis längst so attraktiv wie die europäischen Top-Ligen. "Ich habe ein sehr gutes Angebot“, schwärmte Naldo.
Klaus Allofs erklärte bereits zu Wochenbeginn im "kicker": "Sollte ein seriöses Angebot kommen, werden wir uns damit auseinandersetzen. Diese Abmachung haben wir mit unseren Profis.“ Doch gewillt sein, den herausragenden Abwehrspieler zu verlieren, wird der Werder-Boss nicht. Selbst wenn eine hohe Millionen-Ablöse lockt.
Internacional umgarnt Naldo heftig. "Naldo ist ein großer Name. Es wäre großartig, wenn wir ihn unter Vertrag nehmen könnten. Wir haben uns getroffen, aber es ist keine leichte Situation. In Deutschland ist er ein großes Idol“, hatte Fernandao unlängst in der brasilianischen Zeitung "Terra“ den Poker eröffnet.



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